Marienkäfer

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Marienkäferlarve





Marienkäfer-Puppe

leere Marienkäfer-Puppen

Marienkäfer

























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Die hübschen Marienkäfer kennt jedes Kind. Doch nicht alle Marienkäfer sind gleich, rund 100 verschiedene Arten gibt es alleine in Europa, weltweit sind es sogar 4.500. Ihre Farbe – rot, gelb oder schwarz – variiert von Art zu Art. Fast allen gemeinsam ist aber ihr enormer Appetit auf Blattläuse.
Der Name Marienkäfer wird von der Jungfrau Maria abgeleitet. In ihrem Auftrag nämlich, so glaubte man früher, seien die kleinen Krabbler in der Schädlingsvertilgung tätig. Zudem sollten sie vor Hexen und Unheil schützen. Zur Bestimmung der Arten wird bei allen Marienkäfern die Anzahl der Punkte (Flecken) auf beiden Flügeldecken gezählt.
Marienkäfer sind in ganz Europa verbreitet. Sie treten häufig in großer Zahl an Orten mit starkem Blattlausbefall auf. Marienkäfer sind sehr nützlich. Die Käfer und die Larven ernähren sich von Blattläusen. Die blaugrauen Larven mit den rotgelben Warzen saugt täglich bis zu 50 Blattläuse aus, die Käfer, je nach Alter, etwa genauso viel. Die 22-Punkt-Marienkäfer und deren Larven fressen Mehltaupilze.
Die Käfer überwintern in Bodenstreu oder altem Gras. Die befruchteten Weibchen legen im Frühjahr mehrere hundert Eier an die Unterseite von Blättern. Nach etwa einer Woche schlüpfen die Larven. Diese verpuppen sich nach mehreren Häutungen (1 bis 2 Monate). Nach 6 bis 9 Tagen schlüpfen die Käfer.

Der Sieben-Punkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata) ist eine der häufigsten Arten in unseren Breiten. Der Käfer ist 0,5 bis 0,8 mm lang, rot gefärbt und besitzt auf jeder Flügeldecke 3 Punkte, der 7. Punkt befindet sich unterhalb des Halsschildes, in der Mitte der beiden Flügeldecken.

Der Zweiundzwanzig-Punkt-Marienkäfer (Thea vigintiduopunctata) gehört zur Familie der Marienkäfer (Coccinellidae). Der Käfer ist etwa 0,5 cm lang, zitronengelb und trägt auf jeder Flügeldecke 11 runde Punkte.

Der Vierzehn-Punkt Marienkäfer (Propylaea quatuordecimpunctata) ist etwa 0,5 cm lang. Er hat 4 bis 8 schwarze Flecken auf dem Halsschild, die teilweise ineinander übergehen. Die schwarzen Flecken auf den gelben Flügeldecken variieren in Form und Anzahl.